• Emmanuel Levinas. Ein epochaler Impulsgeber für Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften
    Nr. 03 (2020)

    In der aktuellen Ausgabe - Emmanuel Levinas. Ein epochaler Impulsgeber für Theologie, Philosophie und Kulturwissenschaften - werden die Leser:innen mit hineingenommen, dass ethisch-philosophische Denken und Leben des bedeutenden jüdischen Philosophen des 20. Jhd. Emmanuel Levinas fragmentarisch auf der Spur zu folgen. Die Beziehung zum fundamental "Anderen" zu erproben, die das eigene Sein stört, aber als sinnstiftend (kohärent) in der Sorge für ihn/sie erfahrbar wird und damit konstitutiv befreit sein muss von jeglichen Machtansprüchen bzw. niemals intensional gedacht werden kann. Diese Begegnung mit dem "Antlitz", lässt den "Anderen" als immer unverfügbares, immer unendliches in seiner Würde, ja immer absolut un(be)-"greifbares" nur kairologisch erscheinen. Diese Andersheit bleibt hinter dem Bild, das der/ die Beobachter:in macht, unsichtbar. All jene Dynamiken drängen das eigene Sein zum ethischen Handeln und zur ganzheitlichen Übernahme von Verantwortung. Das bleibende Lebensprojekt Levinas, die Phänomenologie als pathway in die jüdische Ethik zu verstehen, erhebt Universalitätsansprüche, die auch heute für eine gelebte Menschlichkeit im Humanismus des anderen Menschen ermutigen.

    Die vorliegende Ausgabe widmet sich einem ganz und gar nicht einfachen Thema, nämlich der neuerlichen Bearbeitung des epoche-machenden philosophischen Ansatzes von Emmanuel Levinas. In seinem Gesamtwerk wird das Gegenteil von ›einfachen Antworten‹ erkennbar, weil es um das höchste Gut geht, das es im Schatten der Schoah zu verteidigen gilt: die menschliche Würde, die sich im Antlitz des anderen Menschen auf geheimnisvolle Weise zeigt.

  • Erinnerungskultur im Wandel
    Nr. 01-02 (2020)

    Ausgabe: 01-02/2020

    Vernetzte Erinnerung als Begegnungsort der Postmoderne: Der Titel dieser Ausgabe - Erinnerungskultur im Wandel - weist auf diversitätsaffine Vernetzungen hin, die von zwei Agens maßgeblich mitgestaltet werden. Mitverwoben in kulturelle und gesellschaftliche Transformationaprozesse zeigt sich Erinnerungskultur als ein dynamisches, mehrdimensionales und sich stetig mit den Herausforderungen der neu Re-Kontextualisierung konfrontiertem Phänomen.

  • Kultur berührt Religion: Beispiele aus Judentum und Christentum
    Nr. 02-03 (2019)

    Ausgabe: 02-03/2019

    Der Titel dieser Ausgabe – Kultur berührt Religion – eröffnet nicht nur in der Lesart von links nach rechts gelesen, sondern auch von rechts nach links – Religion berührt Kultur – einen Sinnhorizont. Religion und Kultur können einander widerspiegeln, bereichern und auch kritisieren.

  • Israel: Heiliges Land - für wen?!
    Nr. 01 (2019)

    Ausgabe: 01/2019

    Israel – das Heilige Land für Jüdinnen und Juden. Doch auch für das Christentum und den Islam hat das Land Israel – und in besonderem Maße die Stadt Jerusalem – eine zentrale religiöse Bedeutung. Die Stadt des letzten Wirkens, des Todes und der Auferstehung Jesu Christi, die Stadt der Himmelfahrt des Propheten Muhammad – kann diese Stadt, kann das Land Israel für die drei großen Weltreligionen je zum Realsymbol des friedlichen Zusammenlebens, der gegenseitigen Verständigung und der Versöhnung werden?

  • Antisemitismus: Altes Gift in neuen Schläuchen
    Nr. 03 (2018)

    Ausgabe: 03/2018

    Das »Gift« des Antisemitismus ist das thematische Motto dieser Ausgabe. Es ist »alt«, da seine Frühformen weit in vorchristliche Zeit zurückreichen. In der geschichtl. Entwicklung systematisch von den Kirchen in exegetische, theologische und kirchengeschichtliche Lehre eingetragen und propagiert, bis zu der Neuorientierung der Beziehungen nach den Schrecken der Schoah. In unserer heutigen Zeit zeigen neuere Studien ein erneutes aufkeimen. Antisemitismus tritt dabei nicht nur an den »Rändern«, sondern in der Mitte der Gesellschaft in vielfältigen Formen auf (vor allem über die Medienlandschaft). Alle diese Formen finden in den vorliegenden Beiträgen Erwähnung und werden analysiert.

    Des Weiteren können Sie hier entdecken:

    • - Vorschläge für die Bildungsarbeit
    • - theologische Kommentare zu derzeit
    •   diskutierten Themen
    • - aktuelle Notizen und Rezensionen
    • - Informationen in elementarer Form mit zahlreichen,
    •   weiterverknüpfenden Literaturangaben

     

  • Martin Buber: Neue Interpretationen
    Nr. 01-02 (2018)

    »Alles wirkliche Leben ist Begegnung.« Martin Bubers Dialogphilosophie kann für alle kommunikativen Unternehmungen menschlichen Daseins, gerade aber auch für die christlich-jüdische Verständigung sowie für den Austausch mit anderen Religionen und Weltanschauungen, als theoretische Basis verstanden werden.

    • Das "dialogische Prinzip" ist keine abstrakte Angelegenheit, sondern will mitten im Leben, mitten im  Alltag vollzogen sein. Aktualität findet sein radikales Dialogdenken gerade in Zeiten des neu aufkommenden Fundamentalismus, Rassismus und Antisemitismus.
    • Die Artikel dieser Ausgabe laden Sie ein,im Modus des wechselseitigen, wertschätzenden Dialogs zu einer Neuorientierung Ihres Wissens und letztendlich Ihrer Handlungsbezüge ein.

     

  • Lernen in Judentum und Christentum - und darüber hinaus
    Nr. 03 (2017)

    Synagoga und Ecclesia lernen gemeinsam - dieses betont wertschätzende Miteinander ist die Linie, die alle Beiträge dieser Ausgabe folgen. Sie sind Zuegnisse von dem Miteinander jüdischer und christlicher Lerntraditionen in vielfältiger Gestalt:

    • - in biblischer Zeit
    • - im Tal mud
    • - Midrasch und rabbinischer Tradition
    • - im Evangelium
    • - in der Neubestimmung des christlichen
    •   Lernens im Blick auf das Judentum

     

    Doch der Blick richtet sich auch über beide Religionen hinaus: Wie sehen die Lehr-und Lerntraditionen
    im Islam aus? Lassen sich bei allen Differenzen auch Gemeinsamkeiten entdecken?

  • Elie Wiesel: Seine Bedeutung für Juden, Christen und die ganze Menschheit
    Nr. 01-02 (2017)

    Ausgabe: 01-02/2017

    Nach dem Tode Elie Wiesels am 2. Juli 2016
    hat die neue Schriftleitung die Entscheidung getroffen,
    das erste Heft dem Auschwitz-Überlebenden,
    Schriftsteller und Friedensnobelpreisträger
    zu widmen. Beiträge von Wissenschaftler_innen
    aus Europa, Israel, den USA und Kanada würdigen
    Leben und Werk Wiesels in umfassender Weise.

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